Mads and Allies – VerRückte und Verbündete

****Aktuelles****

Das nächste Treffen ist am Donnerstag, 8. Juli 2021

Das nächste Treffen wird vor Ort und online stattfinden.
Es gibt ein neues Konferenzmikrofon, mit dem das hoffentlich noch besser funktioniert. 🙂
Wir freuen uns über neue, interessierte Menschen. Bitte meldet euch bei uns vorher per Email oder telefonisch, damit ihr wisst, wir ihr zu uns findet (online nutzen wir Jitsi).

NEU ab Juni 2021: Zine-Projekt

Das nächste Projekt von Mads and Allies ist es, ein Zine zu erstellen. Das ist ein kleines, selbstgedrucktes Heft. Darin wollen wir mit kreativen Beiträgen mit Text und Bild kritisch auf psychiatrische Gewalt und Psychismus aufmerksam machen. Habt ihr Interesse, mitzumachen? Dann meldet euch gerne.
Mehr zu diesem Format findet ihr hier: http://queerzinefestberlin.de/was-ist-ein-zine-what-is-a-zine/

Aktion zum „Bundesweiten Gedenktag der Psychiatrie-Toten“ am 2. Oktober 2021

Wir möchten uns dem Bundesweiten Gedenktag der Psychiatrie-Toten anschließen. An diesem Tag wird den durch oder infolge psychiatrischer Behandlungen verstorbenen Menschen gedacht und gemahnt.

Es gibt wenig sichtbare und umso mehr unsichtbare Tote in und durch Allgemeinpsychiatrien, Forensiken, Heimen etc…

Hinter Schweigepflicht, Datenschutz und nicht veröffentlichten Statistiken, in bester Kooperation mit der Justiz, und im Zu- bzw. Wegschauen der Politik, werden Tode durch Psychopharmaka, _medizinische Behandlungsfehler, unterlassene Hilfeleistungen, Gewalttaten und Suizide im und durch den institutionellen Rahmen _versteckt und vertuscht.

Suizide werden per se selten im Zusammenhang mit Psychiatrie und Psychopharmaka verhandelt. Im Gegenteil legitimieren sich Zwangsbehandlung mit der Behauptung, vor „Eigengefährdung“ zu schützen. Fakt ist, dass die Suizidrate nach Klinikaufenthalten und/oder Psychopharmaka-Einnahmen rapide ansteigt und Suizide ebenfalls in Kliniken stattfinden.

Giftige Medikamente wirken auf ihre Weise, mit heftigsten und tödlichen Nebenwirkungen. Eine gewaltsame Einweisungs-, Absonderungs- und Fixierungs-Praxis fordert ebenfalls Tote. Alleine in Bremen, Hamburg, Heidelberg und Lübeck verstarben seit 2017 mindestens sechs Menschen an Gewaltsituationen in Allgemeinpsychiatrien und Forensiken.

Um den verstorben Menschen zu gedenken und das schädliche und tödliche Unrecht der Psychiatrie sichtbarer in die Öffentlichkeit zu tragen, möchten wir euch zum diesjährigen 2. Oktober (und darüber hinaus) aufrufen, euch zu solidarisieren und uns in Oldenburg dieses Jahr zu supporten.

Mehr Informationen unter:

https://gedenktag.blogspot.com/
https://bpe-online.de/veranstaltung/gedenktag-der-psychiatrietoten-2-oktober-2020/

Filmreihe: „Bilder ver_rückter Biographien“

Unser Filmgespräch ist weiterhin online im virtuellen Kinosaal www.cine3.de

Austausch zu Psychismus, politischer Aktivismus und Unterstützungsnetzwerken

In Planung ist ein Online-Austauschformat. Wenn ihr Interesse daran habt, schreibt uns und wir informieren euch, sobald ein Termin feststeht.

 

****lernt uns kennen****

(Fast) an jedem 2. Donnerstag im Monat, ab 18.15 Uhr:
ein Treffen geben für psychiatriebetroffene Menschen und Menschen, die sich solidarisieren und verbünden wollen: (angehende) Unterstützer*innen, Angehörige und alle anderen Interessierten, die ihr Privileg, als geistig-seelisch normalisierte Person zu gelten, einsetzen wollen, um
gemeinsam neue Wege zu gehen, uns gegenseitig zu unterstützen und füreinander da zu sein.

Wir haben einen Raum in Oldenburg, der zentral und in Bahnhofsnähe gelegen ist, die genaue Anschrift erhaltet ihr nach eurer Anmeldung: über das Kontaktformular oder schreibt an mads_and_alliesOldb@riseup.net oder, wenn euch das lieber ist, telefonisch unter 0159.0147 86 46